Einsatz für verfolgte Christen und religiöse Minderheiten im Irak

Der Irak gilt als kulturelle Wiege der Menschheit: Abraham wurde hier geboren, seit 2000 Jahren gibt es Christen im Irak. Auch andere Religionen und Kulturen haben hier über Jahrhunderte ihre Traditionen entfalten können.

Der Terror des IS hat in den letzten Jahren Unzählige ermordet, missbraucht und zur Flucht getrieben. Viele Häuser und Kirchen wurden zerstört oder geschändet. Die Rückkehr der Menschen in ihre Heimatorte erfolgt nur zögerlich. Neben fehlender Infrastruktur und Arbeitsplätzen herrscht große Sorge über die fehlende innere Sicherheit. Religionsfreiheit ist hier eine existenzielle Forderung nach Lebensrecht.

Seit 2017 engagiert sich die ojcos-stiftung im Irak.

Auf der humanitären Seite unterstützen wir Organisationen, die traumatisierten und ihrer Lebensgrundlage beraubten Menschen, gleich welchen Bekenntnisses, beistehen. Dazu gehören die Organisation CAPNI, die NGO Hope-Peace-Joy und der Radiosender New Life in Erbil. Hier setzen sich Menschen aus ihrem christlichen Glauben heraus für ein gelingendes Miteinander und für Versöhnung ein. Start-ups, z. B. zur Produktion von Sesampaste und Honig, oder kleine Läden ermöglichen den Menschen, von ihrer eigenen Hände Arbeit zu leben und andere zur Umsiedlung aus Flüchtlingslagern zu ermutigen.

Auch auf politischer Ebene hat sich etwas getan: Seit Anfang 2018 finanziert die ojcos-stiftung die Anstellung eines Fürsprechers für religiöse Minderheiten. David Müller macht in Deutschland und Europa bei Politikern, Hilfswerken und Kirchen auf die Menschenrechtslage im Irak aufmerksam und setzt sich für Religionsfreiheit und dauerhafte Sicherheit der vielen Minderheiten im Land ein.

Unser Informationsangebot:

Wir bitten Sie um Unterstützung für verfolgte Christen im Irak

  • die in ihrem Land bleiben, obwohl sie vor den grausamen Eroberungen des IS fliehen mussten;
  • die mit kleinen Arbeitsprojekten denen helfen, die fast alles verloren haben, um ihr Leben zu retten;
  • die christlichen, jesidischen und muslimischen Flüchtlingen in und außerhalb der Camps beistehen;
  • die sich um den Wiederaufbau zerstörter Häuser, Kirchen und ganzer Dörfer bemühen;
  • die sich für inter-religiösen Dialog und Versöhnung einsetzen;
  • die Hoffnung aus dem Evangelium verbreiten (auch über Radio).

Projektname "Irak"

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Die Projektbeschreibung "Irak" als PDF-Dokument

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ojcos-stiftung
Evangelische Bank e.G., Kassel
BIC: GENODEF1EK1
IBAN: DE78 5206 0410 000 400 4701
Verwendungszweck: Irak

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