Religionsfreiheit im Irak

Die letzte verantwortliche Frage ist nicht, wie ich mich heroisch aus der Affäre ziehe, sondern wie die nächste Generation weiterleben soll.
(Dietrich Bonhoeffer)

Eine Zukunft für bedrängte Christen, Jesiden und religiöse Minderheiten im Irak

Der Irak gilt als kulturelle Wiege der Menschheit: Abraham wurde hier geboren, seit 2000 Jahren gibt es Christen im Irak. Auch andere Religionen und Kulturen haben hier über Jahrhunderte ihre Traditionen entfalten können.

Der Terror des IS hat in den letzten Jahren Unzählige ermordet, missbraucht und zur Flucht getrieben. Viele Häuser und Kirchen wurden zerstört oder geschändet. Die Rückkehr der Menschen in ihre Heimatorte erfolgt nur zögerlich. Neben fehlender Infrastruktur und Arbeitsplätzen herrscht große Sorge über die fehlende innere Sicherheit. Religionsfreiheit ist hier eine existenzielle Forderung nach Lebensrecht.

Seit 2017 engagiert sich die ojcos-stiftung im Irak.

Mit unserem humanitären Engagement helfen wir beim Wiederaufbau und fördern Kleinunternehmer. Menschen sollen sich wieder eine Existenz aufbauen und für sich selbst sorgen können.

Mit unserem politischen Engagement sind wir als Fürsprecher für Religionsfreiheit im Irak in der deutschen Politik, der Kirche und den Medien aktiv. Wir setzen uns dafür ein, dass Christen, Jesiden und religiöse Minderheiten im Irak eine Perspektive auf ein versöhntes Leben in Würde und Sicherheit haben. Um dieses Ziel zu erreichen, bringen wir verschiedene Akteure aus Politik, Kirche und Zivilgesellschaft zusammen. Damit die Hoffnung wächst!

Wir sind tätig im Sinne von Ziel 16 der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals):



Unsere aktuellen Veröffentlichungen:

Helft uns, uns selbst zu helfen!

Erzdiakon Emanuel Youkhana gibt eine Einschätzung zu den Demonstrationen, der deutschen Hilfe im Irak sowie eine Strategie für langfristige Hilfe für Christen und religiöse Minderheiten.
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