Wie es angefangen hat
Die Liebe ist die einzige Währung, die im Himmel noch gültig ist.
Irmela Hofmann
Die letzte verantwortliche Frage ist nicht,
wie ich mich heroisch aus der Affäre ziehe,
sondern wie eine kommende Generation weiterleben soll.
Dietrich Bonhoeffer
"stiften oder stiften gehen?"
In diesem humorvollen Wortspiel hat Irmela Hofmann, die Mitgründerin der OJC, die Umsetzung des Bonhoeffer-Wortes immer wieder aufgegriffen. Sie hat sich nicht aus der "Affäre gezogen", sondern ihr Leben hineingestiftet: in unzählige Begegnungen mit jungen und älteren Menschen, die Orientierung und Hilfe suchten.
Zeit ihres Lebens hat sie sich zusammen mit ihrem Mann Horst-Klaus dafür eingesetzt, gerade jungen Menschen die Liebe zu Jesus weiterzugeben. Es ging ihr vor allem um Wachstum und Wirksamkeit im Glauben. Unzählige haben durch die Begegnung mit ihr Klarheit und Mut gewonnen, Jesus nachzufolgen. Sie war eine Frau, die Gottvertrauen wecken und Jesusliebe entzünden konnte, weil sie selbst ganz aus der Abhängigkeit von Gott lebte.
Anlässlich ihres 80. Geburtstages (sie war ein Jahr vorher verstorben) gründete der Verein Offensive Junger Christen (OJC) am 20.7.2004 die ojcos-stiftung, die am 4.8.04 von der Stiftungsaufsicht beim Regierungspräsidium Darmstadt als rechtsfähige Stiftung anerkannt wurde. Das Stiftungskapital in Höhe von 250.000 € stammte aus der Erbschaft eines Schweizer OJC-Freundes. Das Finanzamt Darmstadt hat am 23.9.04 bescheinigt, dass die Stiftung gemeinnützigen Zwecken dient sowie mildtätige und religiöse Zwecke fördert, u.a. Jugendhilfe, Völkerverständigung, Schutz von Ehe und Familie.
Mit dem ersten öffentlichen Auftritt der ojcos-stiftung im September 2004 wurde eines der größten Anliegen der letzten Lebensjahre Irmela Hofmanns aufgegriffen: Die Alterssicherung derer, die viele Jahre ihres Lebens dem Dienst christlicher Nächstenliebe gewidmet haben. Wer nach 30 Jahren Arbeit auf Taschengeld-Basis in Rente geht, muss mit sehr wenig Geld auskommen. Der erste Aufruf der Stiftung sollte die Möglichkeit schaffen, dass die alt gedienten Mitarbeitern eine Beihilfe zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes erhalten können. Es war überwältigend, wie zahlreiche Freunde das Stiftungskapital innerhalb eines Jahres durch Zustiftungen nahezu vervierfachten.
Der zweite Spendenaufruf der ojcos-stiftung unterstützte schwerpunktmäßig Projekte für Straßenkinder in St. Petersburg und Manila, sowie bürgerliches Engagement zum Schutz von Ehe und Familie.
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